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Moringer Galavorstellung

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Moringen. Ein Herzschlag-finale gab es im Herrenturnier im Rahmen der Moringer Handballtage zu später Stunde am Samstagabend in der KGS-Sporthalle an der Burgbreite: Erst im Siebenmeter-Schießen behielten die Landesligamänner des Gastgebers MTV Moringen gegen den thüringischen Oberligisten Nordhäuser SV mit 16:15 die Oberhand. Freudestrahlend nahm Juri Nowakewitz für seine Mannschaft den Siegelpokal aus den Händen von Handball-Fachwartin Gaby Trautmann entgegen.

„Unsere Mannschaft hat sehr gut in der Deckung gespielt", lobte MTV-Trainer Peter Vollbrecht, der zusammen mit Spielertrainer Max Sternberg sportlich verantwortlich ist, die Leistung seiner Mannschaft. Immerhin mussten die Moringer mit Clemens Warnecke auf einen ihrer Leistungsträger verzichten.

Ausschlaggebend war die unbändige Kampfbereitschaft. Die Moringer gingen gegen den Aufsteiger in die Thüringen-Liga (Oberliga) und Pokalverteidiger das entscheidende Quäntchen aggressiver zur Sache und hatten dabei auch das Glück des Tüchtigen. Das zeigte sich besonders, als es beim Stand von 12:12 in das Siebenmeterwerfen ging. Während die Moringer alle ihre Würfe sicher verwandelten, gelang dies den Thüringern nicht.

MTV-Torwart Sven Schuppert, erst kürzlich vom Oberligisten HSG Northeim zur Mannschaft gestoßen, vereitelte zwei Siebenmeter der Gäste und wurde damit zum Helden des Abends. Den Weg ins Finale hatten die Moringer zuvor ohne Niederlage zurückgelegt. Sie schlugen in den jeweils 20-minütigen Gruppenspielen die SG Spanbeck/Billingshausen mit 12:4, HBV Celle mit 11:6 und TG Münden II mit 14:9.

Nordhausens Weg

Auch der Nordhäuser SV gab sich keine Blöße. Er besiegte die HSG Wennigsen/Gehrden mit 9:5, die HSG Rhumetal mit 16:7 und MTV Moringen II mit 16:10.

Das Spiel um Platz dre gewann Regionsoberligist TG Münden II mit 14:6 gegen die eine Klasse tiefer spielende HSG Wennigsen/Gehrden. Dabei gab es allerdings einen Anfall Mündener Überheblichkeit: In der Endphase warfen sich alle Spieler nach der Ansage „Fliegeralarm" in Liegestützhaltung auf den Hallenboden, um Wennigsen den freien Wurf aufs Tor zu ermöglichen. Schiedsrichter Hartmut Witt fand das gar nicht witzig: „Das ist eine grobe Unsportlichkeit!" schimpfte er erbost.

Während sich die Männer der TG Münden mit dem dritten Platz zufrieden geben mussten, holte sich die A-Jugend aus der Drei-Flüsse-Stadt den Turniersieg mit 15:13 nac Siebenmeterwerfen im Endspiel gegen die JSG Moringen/Fredelsloh. Nach dem Ende der regulären Spielzeit stand es 11:11. Die Mündener hatten jedoch die besseren Nerven.

Das Spiel um Platz drei gewann die HSG Plesse-Hardenberg mit 12:9 gegen den MTV Seesen. (Anm.: das Spiel endete 12:9 für Seesen)


Quelle: HNA vom 23. August 2010

Bad Wildungen souverän

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Moringen. Seit 14 Tagen hatten die weiblichen A- und B-Jugendlichen der HSG Bad Wildungen keinen Ball mehr in der Hand gehabt. Trotzdem gewannen sie souverän das Handball-Frauenturnier, das der MTV Moringen am Sonntag in der KGS-Sporthalle an der Burgbreite ausrichtete.

Die Jugendlichen aus dem Handball-Leistungszentrum Bad Wildungen wurden ihrer Favoritenrolle als amtierender Südwestmeister und Dritter der Deutschen Jugendmeisterschaft gerecht und wiederholten den Turniersieg aus dem Vorjahr. In den vier Spielen gaben sie nur gegen die Landesligadamen des MTV Seesen beim 12:12 einen Punkt ab.

Mit 7:1 Punkten und 56:28 Toren unterstrichen die Kurstädterinnen aus Nordhessen ihre Leistungsstärke. Dabei kam der sportliche Leiter der HSG Bad Wildungen, Markus Berchten, mit einer bunt zusammengewürfelten Truppe nach Moringen. „Wir haben eine Reihe von älterten Spielerinnen an unsere Bundesliga-Mannschaft abgegeben und mit B-Jugendlichen aufgefüllt", erklärte er den Neuaufbau seine jungen Teams.

Eine Klasse für sich

Das änderte aber nichts daran, dass die Bad Wildunger Mädchen mit ihrer Athletik, guten technischen Ausbildung und großem Spielverständnis eine Klasse für sich waren. Während sie die beiden vergangenen Wochen ausschließlich Kraft und Kondition trainiert hatten, bildete das Moringer Turnier wie schon im Vorjahr einen Höhepunkt in der Vorbereitung für die neue Regionalliga-Saison.

Sehr gut präsentierten sich auch die Regionsoberliga-Frauen des TSV Fredelsloh, die mit 5:3 Punkten und 45:46 Toren hinter Bad Wildungen Platz zwei der Gruppe 2 belegten, noch vor dem TSV Niederndodeleben aus Sachsen-anhalt mit ebenfalls 5:3 Punkten. Die Gäste aus der Nähe von Magdeburg hatten mit 40:43 das minimal schlechtere Torverhältnis.

Auf Rang vier landete der MTV Seesen mit 3:5 Punkten und 49:49 Toren vor der eigenen zweiten Mannschaft, die punktlos bei 36:60 Toren auf dem letzten Platz landete.

Lichtenberg sagte ab

Weil der MTV Lichtenberg kurzfristig abgesagte hatte, wurde das Turnier in einer einfachen Punktrunde entschieden.

In der ersten Gruppe des in diesem Jahr zwangsläufig zweigeteilten Turniers gewann am Vormittag die HSG Salzgitter/Liebenburg das Endspiel hauchdünn mit 13:12 gegen die Oberliga-Jugend der HSG Göttingen. Das entscheidende Tor in der hart umkämpften Partie fiel Sekunden vor dem Abpfiff.

Im Spiel um Platz drei siegten die Gastgeberinnen des MTV Moringen mit 13:9 gegen die HSG Rhumetal.


Quelle: HNA vom 09. August 2010

Favorit kommt aus Nordhessen

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Fröhlich, unbekümmert, sportlich topp: So hatten die weiblichen A-Jugendlichen der HSG Bad Wildungen bereits im vergangenen Jahr das Handball-Turnier des MTV Moringen souverän beherrscht. In der abgeschlossenen Saison haben sie den Titel des Südwestdeutschen Meisters erobert und sind Dritte der Deutschen Meisterschaften geworden. Auch in diesem Jahr sind die Nordhessinnen wieder Gast beim Damen-Turnier der Handball-Tage des MTV Moringen. Am Sonntag, 8. August, wollen sie erneut in der Sporthalle an der Burgbreite das Turnier gewinnen.

Die A-Jugendlichen aus dem Handball-Leistungszentrum Bad Wildungen nutzen das Moringer Damen-Turnier wieder als Vorbereitung auf die Mitte September beginnende Saison. „Trotz ihrer Jugend werden sie das Damen-Turnier sicher gewinnen", ist Gaby Trautmann überzeugt. Sie organisiert zusammen mit Christine Bornemann, Kerstin Gerl und Hans-Hermann Schulz das Turnier.

Im vergangenen Jahr hatte die Mannschaft des Handballleistungszentrums Bad Wildungen das Moringer Turnier nach einem dreiwöchigen Trainingslager genutzt, um einfach zu spielen und Spielzüge zu trainieren. Das taten die Mädels so perfekt, dass ihnen kaum eine Mannschaft Paroli bieten konnte. Am Sonntag wären dazu vielleicht die Mädchen des Oberligisten HSG Göttingen in der Lage, die spielen jedoch in einer anderen Gruppe.

In diesem Jahr hat sich der MTV Moringen bei seinem traditionsreichen Turnier auf den Damen-Bereich konzentriert. Gespielt wird in zwei Gruppen, die jeweils einen Turniersieger küren. „Wir machen das aus Zeitgründen und weil wir nur in einer Halle spielen wollen", sagt Gaby Trautmann.

In der ersten Gruppe, deren Spiele um 9 Uhr beginnen, treten zu den halbstündigen Spielen HSG Liebenburg/Salzgitter 2, HSG Rhumetal, Gastgeber MTV Moringen, HSG Göttingen, HSG Liebenburg/Salzgitter 1 und der TSV Landolfshausen an. Diese Gruppe ist wiederum in zwei Untergruppen unterteilt. Das Finale wird um 14 Uhr angepfiffen.

Die zweite Gruppe startet ihr Turnier um 15 Uhr mit den Mannschaften MTV Lichtenberg, MTV Seesen 2, TSV Fredelsloh, HSG Bad Wildungen, MTV Seesen 1 und TSV Niederndodeleben. Sie spielen zunächst ebenfalls in zwei Untergruppen. Das Endspiel wird um 20 Uhr angepfiffen.


Quelle: HNA vom 07. August 2010