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D-Jungs-Dramatik beim MTV Geismar und gegen Münden

Sonntag, 05. November 2017 Handball » 2017/18 » Männliche D-Jugend

MTV Geismar vs. MTV Moringen 24:24 (14:14) vom 04. November 2017

Nach dem Auftaktsieg bei HSG oha, der Niederlage gegen ASC Göttingen und den Siegen gegen MTV Rosdorf und in Worbis haben sich unsere Sportfreunde der männlichen D-Jugend auf Unentschieden "spezialisiert".

Im Heimspiel gegen die JSG Münden/Volkmarshausen war der Endstand 15:15, beim torreicheren Spiel in Geismar hieß es am Ende 24:24.

Gegen Münden/Volkmarshausen lagen wir zur Halbzeit mit 7:11 zurück. Unsere kollektive 7m-Schwäche verhinderte einen geringeren Rückstand: Es wurde auf die Verwandlung von vier Strafwürfen verzichtet. Mit aufopferungsvollem Einsatz glich das Team erstmals in der 36. Minute zum 13:13 aus und ließ im zweiten Durchgang insgesamt nur 4 Gegentore zu. Die Mündener Führung zum 14:15 glich Phillip Müller in der 38. Minute aus spitzem Winkel aus. Danach gab es ein Hin-und-Her um den Sieg, dem die Moringer am Ende näher waren als die Gäste - der letzte 7m wurde jedoch erneut vom gegnerischen Torwart entschärft und so blieb es bei einer gerechten Punkteteilung.

Das Auswärtsspiel in Geismar lieferte noch mehr an Spannung.

Nach beständiger 2-Tore-Fürung bis zur 10. Minute (8:6 aus Moringer Sicht) bei einer Art "Tag der offenen Abwehr" auf beiden Seiten glichen die Geismaraner aus und es blieb eng bis zum 14:14 zum Pausentee.

Nach dem Wechsel setzte das Moringer Team die Anweisungen der Halbzeit"predigt" um: kollektive Verteidung, Laufbereitschaft und konsequente Nutzung von Torchancen ließen die Herzen der mitgereisten Anhänger höher schlagen. Nach einem 5:0-Lauf wähnten wir uns beim 19:14  auf der Siegerstraße vergaßen dann aber, den Weg fortzusetzen, bis Geismar uns überraschend überholte: Freie Würfe landeten nicht mehr im Netz sondern völkerballartig auf dem Körper des Geismaraner Torwarts. Leider gab es dafür keine Punkte und so lag Geismar plötzlich mit 22:20 in Führung. Nach einer Auszeit gelang dann aber nochmals die Wende. 40 Sekunden vor Schluss lagen wieder wir mit 23:24 vorne. Den möglichen Siegwurf entschärfte der Gästetorwart 20 Sekunden vor Schluss. Als Geismar seine letzte Aktion setzte, wurde das Eingreifen unserer Abwehr mit einem 7-m-Wurf geahndet, weil die Schiedsrichter leider die komplexe Regel zu den letzten 30-Sekunden eines Spieles (hier:Regel 8:10 d)) etwas verwirrend auslegten. Alle Proteste nutzten nichts. Zum Glück folgte keine Rote Karte mit Sperre, die zunächst im Raum stand. Geismar nahm die Einladung an und verwandelte den 7m, den der stark haltende Leon Chytry fast noch entschärft hätte.

In der Summe gab es in allen Spielen recht verteilte Torschützen, wenig Langeweile und die Erkenntnis, dass gemeinsames Angreifen und vor allem Verteidigen zum Erfolg führen kann.

Es spielten: Leon Chytry, Marco Ahrens (4), Niclas Stoschek (3), Bennett Weidanz, Phillip Müller (2), Leo Wille (3), Matti Spindler, Leon Maurice Meyer (4), Robin Ilse (8)

User_simple_14 Axel Weidanz
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