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Angriffsmotor stottert weiter gewaltig...

Freitag, 02. Februar 2018 Handball » 2017/18 » Damen

MTV Moringen vs. MTV Geismar IV 25:18 (9:9) vom 28. Januar 2018

Nach zuletzt zwei frustrierenden Niederlagen bei denen sich vor allem die Angriffsleistung als große Baustelle herauskristallisiert, gastierte am vergangenen Wochenende das Tabellenschlusslicht MTV Geismar IV in Moringen. Mit der Rückkehr von Jil Marie Thießen-Weißke und Sarah Michelle Bode sowie dem Aushelfen von Trainerin Kerstin Gerl entspannte sich die Personalsituation zwar etwas, jedoch nicht die Angriffsleistung.
Erneut verpennten die Moringerinnen die Anfangsviertelstunde kläglich. Im Angriff wurde viel zu statisch und drucklos agierte, sodass das erste MTV-Tor erst nach 9 Minuten fiel. Bis zur Mitte der ersten Halbzeit waren die Gäste aber bereits auf 2:6 enteilt. Nach längerer Abstinenz coachte Max Lorenz die MTV-Damen wieder und fand scheinbar die richtigen Worte. Zwar zeigte man weiterhin eine miserable Chancenverwertung, die Abwehr stabilisierte sich aber zunehmend. So gelang Sarah Michelle Bode kurz vor der Halbzeit die erste Führung zum 9:8, die die Göttingerinnen aber noch vor dem Pausenpfiff egalisierten.
Auch nach Wiederanpfiff stockte der Angriffsmotor gewaltig und die Gäste übernahmen zunächst wieder die Führung (10:12, 35.). Danach entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe (13:13, 41. und (15:14, 45.), ehe die MTV-Sieben mit einem Zwischenspurt auf 17:14 (46.) davonzogen. Doch auch diese Drei-Tore-Führung brachte keine Sicherheit. Unnötige Ballverluste und zu schnelle Torabschlüsse ermöglichten es den Gästen zum 17:17 (53.) auszugleichen. Erst die letzten sieben Spielminuten schaffte man es ansehnlicheren Handball auf die Platte zu bringen und mit schönen Spielzügen erfolgreich abzuschließen. Allen voran Jil Marie Thießen-Weißke übernahm in dieser Phase Verantwortung und erzielte vier ihrer neun Treffer in den letzten sieben Minuten.
Am Ende ein zäher und nach dem Spielverlauf in der Höhe nicht zu erwartender Sieg, der aber trotzdem Balsam für die Seele war.

Es spielten: Jeannette Wedekind, Ute Peinemann (Tor) – Jil Marie Thießen-Weißke (9), Sandra Arnemann (6), Sarah Michelle Bode (6), Kerstin Gerl (3), Lena Eckstein (1), Anna Barnkothe, Clara Barnkothe, Julia Hillemann, Laura Eckstein

User_simple_14 Sandra Arnemann
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