Presseartikel » „Wir sind alle Moringer Jungs“

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Die Männer des MTV Moringen sind am Ziel ihrer Wünsche: Mit einem 25:20 (10:8)-Erfolg über den VfB Fallersleben sicherten sie sich die Meisterschaft in der Handball-Landesliga!

Schon lange vor dem Ende hielt es am Samstagabend niemanden mehr auf den Sitzreihen in der rappelvollen Sporthalle Burgbreite. Stehend feierten die begeisterten Zuschauer ihren MTV. Gänsehaut pur! Nach dem Schlusspfiff gab es dann kein Halten mehr. Nicht enden wollende Jubeltrauben der Spieler, die La ola-Welle auf dem Spielfeld und der Tribüne. Dort wurde „Oh wie ist das schön“ skandiert. Die Akteure stimmten „Wir sind alle Moringer Jungs“ an - ein passender Songtitel für die grandiose Erfolgsgeschichte des MTV. Sie ist das Resultat einer Mannschaftsleistung. Nachdem Staffelleiter Karl-Heinz Pickruhn den Meisterwimpel überreicht und Moringens Bürgermeister Hartmut Schnabel sein Präsent ausgehändigt hatte, konnte die große Partysause mit reichlich Freibier endlich beginnen.

Zuvor hatten die Moringer Jungs aber noch einmal Schwerstarbeit zu verrichten. Schnell wurden zwei Dinge klar: Fallersleben war nicht zum Feiern gekommen und bei den MTV-Spielern war der Druck deutlich spürbar. Es war eben ein besonderes Spiel. Zum Glück waren zwei Protagonisten sofort auf Betriebstemperatur. Die Fans sorgten vom Anpfiff weg für eine Riesenstimmung und trieben ihr Team nach vorn. Das durfte sich beim überragenden Torhüter Sönke Pförtner bedanken, dass es nach einer von Nervosität und Hektik geprägten Anfangsphase nur 0:4 für die hoch motivierten Gäste hieß.

Beim VfB setzten Kris Behrens und Tim Tangermann mit ihren Gewaltwürfen aus dem Rückraum die Akzente. Bei der Heimsieben löste Jan-Erik Drews mit dem ersten Treffer nach elf Minuten die Torblockade. Julius Zech sorgte nach fehlerhaftem Beginn dafür, dass Moringen bereits zur Pause knapp die Nase vorn hatte. Nach dem Wechsel war der neue Titelträger nicht mehr aufzuhalten. Bis zur 54. Minute zog man über 14:9 (36.) auf 24:15 davon. Dabei fand Rechtsaußen Michael Dewald zu alter Treffsicherheit zurück. Den Schlusspunkt setzte Max Rethemeier mit dem 25. Treffer. Der war zugleich das Startsignal für den Feiermarathon.

MTV: Gloth, Pförtner - Nowakewitz, Sternberg, C. Warnecke 2, Heiligenstadt 3/2, Drews 2, Rethemeier 1, Fröchtenicht, Dewald 7, Heiler, Zech 8, Fischer, Skala 2.


Quelle: HNA vom 13. May 2013